Mung-Dal-Waffeln: eine proteinreiche Leckerei

Seit ein paar Wochen haben wir Mung-Dal im Sortiment. Mung-Dal sind geschälte, halbierte Mungbohnen, die als die best verträglichen Hülstenfrüchte gelten. Sie schlagen mit 24 % Protein zu buche und sind daher vor allem für Vegetarier und Veganerinnen geeignet.

Mung-Dal ist super vielseitig: man kann es herzhaft oder süß genießen, es als Grundlage für Suppen oder für ein klassisches indisches Dal verwenden, man kann es zudammen mit Reis als Beilage servieren (und hat damit alle essentiellen Aminosäuren) oder es mit in den Salat oder eine Bowl geben.

Sein Geschmack ist mild nussig, die Konsistenz fester als bei zum Beispiel roten Linsen. Es sollte gewaschen werden und kocht dann (ohne Einweichen) in 12-15 Minuten gar.

Süß oder herzhaft

Eins der ersten Dinge, die ich mit Mung-Dal zubereitet habe, waren Waffeln. Ich habe einen Grundteig gemacht, ihn auf zwei Gefäße verteilt und dann entsprechend gewürzt und getoppt. Hier links auf dem Bild seht Ihr die herzhafte Variante, zusammen mit Cashew-Frischkäse und gepickelten gelben Beten und etwas Olivenöl. Das Rezept zur Cashewcreme findet Ihr hier.

Wer übrigens kein Waffeleisen hat: es funktioniert bestimmt auch als Pancake.

Grundrezept mung-Dal-Waffeln

Für 4 Stück Waffeln braucht Ihr:

  • Einen guten Mixer
  • 100 g Mung-Dal, für 8 Stunden (oder über Nacht) in reichlich kaltem Wasser eingeweicht
  • 30 g Mehl (Weizen, Dinkel oder Buchweizen)
  • 3 EL Pflanzenöl
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 TL Backpulver
  • für herzhafte Waffeln: Salz, Chili, Paprika, Muskatnuss… oder andere Lieblingsgewürze
  • für süße Waffeln: 2 EL Zucker, Zimt, Vanille…

Und so geht’s:

  • Das eingeweichte Mung-Dal abspülen und in den Mixer geben. Mit soviel (oder so wenig) Wasser auffüllen, dass sie gerade bedeckt sind
  • Alle anderen Zutaten dazu geben und ordentlich mixen, bis ein glatter Teig entsteht.
  • 20 Minuten ruhen lassen
  • Das Waffeleisen aufheizen, evtl. mit etwas Öl einfetten und die Waffeln ausbacken.

Guten Apettit!

Hier seht Ihr die süße Variante, getoppt mit Apfelkompott und gerösteten Macadamia-Bröseln.

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